Im Kino: What Happened to Monday

von Chris­t­ian Blanck

Dies vor­weg, wer Noo­mi Rapace nicht mag, ist in dem Sci-Fi-Thriller — “What Hap­pened to Mon­day” — fehl am Platz, denn es gibt sie gle­ich sieben mal. Alle anderen wer­den begeis­tert sein!

In ein­er nahen Zukun­ft: Die totale Überwachung à la George Orwell ist All­t­ag, Über­bevölkerung und Hunger­snöte haben zu ein­er drastis­chen Ein-Kind-Poli­tik geführt und diese wird durch das “Child Allo­ca­tion Bureau” unter der Leitung von N. Cay­man (Glenn Close) mit allen Mit­teln durchge­set­zt. Alle Kinder, die nicht erst­ge­boren sind, wer­den ver­fol­gt, von ihren Fam­i­lien weg­geris­sen und in einen Tief­schlaf ver­set­zt, um sie in ein­er besseren Welt irgend­wann wieder aufzu­tauen. Die Möglichkeit heim­lich mehrere Kinder zu behal­ten ist eigentlich aus­geschlossen, da jed­er Bürg­er ein per­sön­lich­es Iden­tität­sarm­band trägt und man außer­dem per­ma­nent und über­all Kon­trollen aus­ge­set­zt ist.

Hier set­zt der Film ein. Es gelingt einem regimekri­tis­chen Groß­vater (großar­tig gespielt von Willem Dafoe), die sieben iden­tis­chen Schwest­ern sein­er bei der Geburt gestor­be­nen Tochter geheim zu hal­ten und in sein­er großen Woh­nung aufzuziehen. Er nen­nt sie nach den Wochen­t­a­gen: Mon­day, Tues­day usw. Um zu über­leben, nehmen sie alle die gle­iche Iden­tität an und nur ein­mal pro Woche darf jede ihrem Namen entsprechend das Haus ver­lassen und als Karen Settman am öffentlichen Leben teil­nehmen. Die Anderen bleiben den Rest der Woche in der Woh­nung einges­per­rt. Dieses Sys­tem funk­tion­iert eigentlich gut, bis Mon­day eines Tages nicht mehr zurück­kehrt…

What Hap­pened to Mon­day” ist ein ras­an­ter Kri­mi des nor­wegis­chen Regis­seurs Tom­my Wirko­la, der sich mit “Dead Snow” und “Hänsel & Gre­tel Hex­en­jäger” schon inter­na­tion­al einen Namen gemacht hat. Wirku­la lässt dem Zuschauer durch wech­sel­nde Verdäch­ti­gun­gen und gelun­gener Action kaum Zeit zur Erhol­ung und die Ver­fol­gungs­jag­den lassen nichts zu wün­schen übrig. Im begren­zten Spiel­raum der Woh­nung kön­nen die Schwest­ern ihre indi­vidu­ellen Per­sön­lichkeit­en ausleben, die Noo­mi Rapace sehr vielschichtig darstellt und was ein wahrer Kraftakt gewe­sen sein muss. Der Film überzeugt wirk­lich mit seinen tollen Bildern, der span­nen­den Hand­lung und den grandiosen Schaus­piel­ern. Der Film läuft ab Don­ner­stag, den 12. Okto­ber, in den Kino.

Zum Film­start ver­losen wir ein Film­paket beste­hend aus 1x2 Freikarten sowie dem Film­poster. Nen­nt uns dazu ein­fach euren Lieblings­film mit Noo­mi Rapace. Kom­men­tiert bis zum 14.10.2017 bis 22h hier oder auf Face­book. Viel Glück!

Info
Regie: Tom­my Wirko­la
Mit: Noo­mi Rapace, Glenn Close, Willem Dafoe
Pro­duk­tion: USA, Großbri­tan­nien, Frankre­ich, Bel­gien; 2017
Länge: 2 Stun­den und 04 Minuten

1 Kommentare

  1. Mir hat der von Rid­ley Scott pro­duzierte Thriller Child 44 aus dem Jahre 2015 sehr imponiert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.