Too Good to Go”: Eine Lebensmittel-Retter-App aus Dänemark

Wuss­tet ihr, dass in Deutsch­land jedes Jahr 18 Mil­lio­nen Ton­nen Lebens­mit­tel auf dem Müll lan­den? Die­se kom­men haupt­säch­lich aus Super­märk­ten, die unhüb­sche oder abge­lau­fe­ne Lebens­mit­tel nicht mehr ver­äu­ßer kön­nen. Und aus Restau­rants mit ihren “All You Can Eat” Ange­bo­ten, die ihre Spei­sen am nächs­ten Tag nicht mehr ver­kau­fen dür­fen. Die­ser Ver­schwen­dung in der Gas­tro­no­mie ent­ge­gen zu wir­ken, hat sich das jun­ge däni­sche Unter­neh­men “Too Good To Go” zur Auf­ga­be gemacht. Und zwar mit einer ein­fa­chen App!

Unser Auf­trag: Essen ret­ten, Geld spa­ren und die Welt ver­bes­sern.”

Ent­stan­den ist die Idee wäh­rend die Freun­de Tho­mas Mom­sen und Sti­an Ole­sen im August 2016 in einem Restau­rant in Kopen­ha­gen aßen und sahen, wie­viel Essen dort letzt­end­lich weg­ge­schmis­sen wur­de. Mom­sen und Ole­sen kon­tak­tier­ten ihre Freun­de Adam Sig­brand, Bri­an Chris­ten­sen und Klaus Peder­sen und zu fünft grün­de­ten sie “Too Good To Go”. Bereits im Okto­ber des sel­ben Jah­res ging die Web­site online und im Janu­ar wur­de auch die App ver­öf­fent­licht. Seit­dem läuft sie in neun Län­dern und hat über 1 Mil­lio­nen regis­trier­te Nut­zer.

Das Prin­zip der App ist ein­fach: Restau­rants, Bäcker und Lebens­mit­tel­ge­schäf­te stel­len ihre über­schüs­si­gen Spei­sen bei der App ein, der Nut­zer kann die­se online reser­vie­ren, via Paypal oder Kre­dit­kar­te bezah­len und anschlie­ßend kurz vor Laden­schluss im Restau­rant abho­len.

In weni­ger als einem Jahr haben wir 900 Ton­nen CO 2 ein­ge­spart und Hun­dert­tau­sen­de Mahl­zei­ten vor der Ton­ne geret­tet.”

Noch ist die App in Deutsch­land rela­ti­ve neu, doch soll auch hier so schnell wach­sen wie in Däne­mark. Tol­le Idee!! Und auch die rey­cel­ba­ren Take-Away-Boxen sol­len bald gegen wie­der­ver­wend­ba­re Edels­tal­bo­xen getauscht wer­den, um den Müll noch wei­ter zu redu­zie­ren.

toogoodtogo.de
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