Island hat eine neue Regierung


Das hat lan­ge gedau­ert! In Island bil­den Unab­hän­gig­keits­par­tei, Reform Par­tei und Hel­le Zukunft eine Koali­ti­on. Nach den Wah­len Ende Okto­ber hat­te es vie­le Gesprä­che zu mög­li­chen Par­tei­en­kon­stel­la­tio­nen gege­ben. Der frü­he­re Finanz­mi­nis­ter Bjar­ni Bene­dikts­son wird neu­er Pre­mier­mi­nis­ter. Sei­ne Unab­hän­gig­keits­par­tei stell ins­ge­samt sechs Minis­ter, dar­un­ter den Außen- und den Jus­tiz­mi­nis­ter. Die Reform Par­tei bekommt drei Minis­ter­pos­ten, die Hel­le Zukunft zwei.

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Pro­tes­te im Zuge der Pana­ma Paper-Affä­re vor dem islän­di­schen Par­la­ment im April 2016

Bjar­ni Bene­dikts­son steht wegen sei­nes Ver­hal­tens als Finanz­mi­nis­ter wäh­rend der Pana­ma Papers-Affä­re in der Kri­tik. Er hat­te bis zur Auf­lö­sung des Par­la­ments am 13. Okto­ber 2016 behaup­tet kei­nen Bericht über Islän­der erhal­ten zu haben, die Off­shore-Gel­der ange­legt hät­ten. Das Finanz­mi­nis­te­ri­um hat­te den Bericht aller­dings schon einen Monat frü­her erhal­ten. Der dama­li­ge Pre­mier­mi­nis­ter Sig­mun­dur Davíð Gunn­laugs­son muss­te zurück­tre­ten, da sein Name in den Pana­ma Papers auf­tauch­te.

Die Che­fin der Pira­ten, Bir­git­ta Jóns­dót­tir hat schon ange­kün­digt einen Antrag auf ein Miss­trau­ens­vo­tum zu stel­len, sobald die neue Regie­rung zusam­men kommt.

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