Das Filmbyn Småland in Mariannelund

In Små­land hat dieses Jahr eine weit­ere Attrak­tion eröffnet, die die Arbeit von Astrid Lind­gren her­vorhebt. Neben Astrid Lind­grens Värld und Näs gibt es jet­zt seit Juni auch noch das Film­byn Små­land. Das inter­ak­tive Muse­um fokussiert sich auf die Filme, die auf Lind­grens Büch­ern basieren, und zeigt Fil­mauss­chnitte und Orig­i­nal­film­req­ui­siten zum Beispiel aus „Michel aus Lön­neber­ga“, „Wir Kinder aus Bulle­bü“ und „Pip­pi Langstrumpf“. 

Die Idee für das Film­dorf in Mar­i­an­nelund existierte schon seit eini­gen Jahren, schließlich ist die Gegend beson­ders für die Geschicht­en von Michel aus Lön­ner­ber­ga bekan­nt und 1970 wur­den dort auch die Michel-Filme gedreht. 2017 wurde die Idee dann Real­ität und das Dorf wurde mit der Idee eröffnet, Besuch­ern die Möglichkeit zu geben, einen physis­chen Schritt in Astrid Lind­grens Filme zu set­zen.

Im Erdgeschoss kann man so auch Michels Tis­chler­schup­pen betreten oder in Nisse und Mär­ta Grankvists Krämer­laden von Saltkrokan die Waren bestaunen. Hin­ter den Kulis­sen ver­steck­en sich dann tech­nis­che Aus­rüs­tung, Lam­p­en, falsch­er Regen, Noti­zen und Skizzen. Als Besuch­er bekommt man einen ziem­lich guten Ein­druck, wie die Filme let­z­tendlich durch Tricks und optis­che Täuschung vol­len­det wur­den. Beson­ders ein­drück­lich zeigt das die Miniatur von Ron­jas Burg, die, wenn im kor­rek­ten Winkel betra­chtet, ganz echt aussieht, aber eigentlich nur eine halbe Attrappe vor einem Foto ist.

Im Obergeschoss geht die Ausstel­lung dann inter­ak­tiv und dig­i­tal weit­er. Die Besuch­er kön­nen zu Lind­gren-Songs Karaoke sin­gen, Filme sel­ber schnei­den und — das High­light der Ausstel­lung  — sich sel­ber in ein­er dig­i­tal­en Szene fil­men. Das Video kann anschließend an die eigene E-Mail-Adresse ver­schickt wer­den.

Wem die unge­fähr 60 Minuten, die der Besuch im Film­byn beanspruchen, nicht aus­re­ichen, kann anschießend noch die umliegen­den Drehorte besuchen. Ganze 13 Plätze wer­den emp­fohlen, u.a. Buller­bü, der Katthult Hof, die Prax­is des Dok­tors in Mar­i­an­nelund oder die Aula der Volk­shochschule, die damals der Haupt­drehort für Katthults Innen­hausszenen war. Im Café des Film­byn kann man außer­dem die Köstlichkeit­en von Zedig’s Glass­fab­rik & Kon­fek­tyr aus­pro­bieren, einem kleinen lokalen Unternehmen, dass handgemachte Süßigkeit­en und Eis nach tra­di­tionellen Rezepten pro­duziert.

Das Film­byn ist wirk­lich liebevoll gestal­tet und sowohl für Kinder als auch nos­tal­gis­che Erwach­sene ein High­light.

Web­seite: filmbyn.se/de
Face­book: facebook.com/Filmbyn
Insta­gram: instagram.com/filmbynsmaland/

 

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