My Dreams Did Finally Come True

Die Geschichte der Indiepop-Band YAST begann 2007 in der ostschwedis­chen Kle­in­stadt Sand­viken. Die Suche nach etwas Neuem und Aufre­gen­den zog die Grün­dungsmit­glieder Carl Kol­baek-Jensen, Tobias Wid­man und Mar­cus Nor­berg im darauf fol­gen­den Jahr nach Malmö. Dort lern­ten sie später Drum­mer Markus Johans­son und Bassist Niklas Wen­ner­strand ken­nen, welche eigentlich für die Band Aer­i­al spiel­ten. Den­noch beschlossen die fünf Schwe­den for­t­an gemein­sam aktiv zu sein und veröf­fentlicht­en 2013 ihr selb­st­betiteltes Album YAST. Nach ein­er Welle pos­i­tiv­er Kri­tiken, ein­er UK-Tour und zahlre­ichen inter­na­tionalen Fes­ti­valauftrit­ten melden sich YAST nun mit ihrem zweit­en Album “My Dreams Did Final­ly Come True” zurück.

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Ein­er der Höhep­unk­te auf dem Album “My Dreams Did Final­ly Come True” ist unweiger­lich die erste Sin­gleauskop­plung “When You’re Around”. Der Open­er überzeugt ziem­lich schnell mit son­nigem Indie-Pop und steigert die Vor­freude auf das, was noch kom­men mag.
Lei­der kann die hohe Erwartung an die nach­fol­gen­den Songs nicht erfüllt wer­den. Die Über­s­teuerung der Gitar­ren führt in fast allen Liedern zu Krach und Chaos; die markante und beruhi­gende Stimme des Sängers geht dadurch im Lärm unter.
Einzig und allein der Sänger­wech­sel und die eingängige Melodie des Songs “Wake Me Up” sorgt kurz vor Schluss noch für Erle­ichterung.

Die Band YAST beweist in Text und Melodie dur­chaus Poten­zial. Allerd­ings springt der Funke durch die beschei­de­nen Sound­ver­hält­nisse nicht über. Let­z­tendlich ist Musik aber Geschmackssache und wer sich für Dream-Pop und 80er-Jahre-Ein­flüsse zu begeis­tern weiß, wird dem Album “My Dreams Did Final­ly Come True” sicher­lich einiges mehr abgewin­nen kön­nen. Für alle anderen bleibt zu hof­fen, dass sich das Quin­tett auf dem näch­sten Album selb­st­sicher­er und frisch­er präsen­tiert.

Info
: 18.09.2015
Label: Adri­an Record­ings
Laufzeit: 11 Songs, 41:03

Ter­mine für die Konz­erte kön­nt ihr hier nach­le­sen.

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