Ein Berliner Café mit skandinavischer Ausrichtung — Café Kanel

Nichts ist Nordis­ch­er, als eine Tasse Kaf­fee zusam­men mit einem Stück Gebäck, find­en wir. Daher haben wir uns auf die Suche gemacht und nordis­che Cafés in Berlin getestet. Ob von Skan­di­naviern betrieben oder vom Nor­den inspiri­ert, wir haben sie alle für euch aus­pro­biert. Viel Spaß beim Lesen und Aus­pro­bieren.

Teil 2: Café Kanel

Für den zweit­en Teil haben wir das liebevoll ein­gerichtete Café Kanel in Neukölln besucht.

Seit den 90ger Jahren trug ich mich mit dem Gedanken ein Café zu eröff­nen”, sagt die Café-Besitzerin Han­nelore. Sie stammt aus Berlin-Steglitz, aber: “Da wir in Neukölln an der Hasen­hei­de schon seit vie­len Jahren leben, war es unser Wun­sch das Café in Neukölln zu eröff­nen.” Nach vie­len Jahren der Vor­bere­itung, in der unter anderem auch die Rezepte für einen veg­a­nen Lemoncheese­cake und eine veg­ane Quiche ent­standen, bot sich vor einem Jahr dann die Gele­gen­heit im neuen Schillerkiez nahe dem Tem­pel­hofer Feld. Ihre bei­den Kinder arbeit­en im Café unter­stützend mit, ihr Sohn ist Kon­di­tor und Patissier und ihre Tochter Hotelfach­frau und Betrieb­swirtin.

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Die Kanel-Bolle mit selb­st­gemachtem Eis­tee

Han­nelore und ihr Mann fühlen sich Skan­di­navien sehr ver­bun­den und haben viele Reisen dor­thin unter­nom­men. Schließlich ist auch ihr Sohn nach Nor­we­gen aus­ge­wan­dert. Er arbeit­et dort als Kon­di­tor und hat selb­st ein Café in Oslo eröffnet. Die bei­den besuchen ihn regelmäßig. Aus Nor­we­gen nah­men sie dann die Kanel-Bolle mit nach Berlin und den Namen für das Café.

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Glas­be­füller

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vorm Café Kanel

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Tre­sen

 

 

 

 

Und noch eine Idee bracht­en sie mit und auch gle­ich in ihr neues Café ein — einen im Tre­sen einge­baut­en Glas­füller. “Dort kön­nen sich alle das (Berlin­er) Wass­er selb­st zapfen. Und es kostet nichts!!!”, so Han­nelore.

Das Café lädt mit seinen Holztis­chen und ‑stühlen in skan­di­navis­ch­er Atmo­sphäre zum drin­nen und draußen Sitzen ein. Auch ein Pick­nick­ko­rb kann zusam­mengestellt wer­den, für ein Pick­nick auf dem Tem­pel­hofer Feld zum Beispiel.

Neben Quiche und Lemoncheescake ist vor allem die veg­ane Kanel-Bolle ein fes­ter Bestandteil des Ange­bots. Die veg­a­nen Pro­duk­te wer­den unter der, eben­falls von Han­nelore entwick­el­ten, Marke Con­so­ja (Feines ohne Ei) verkauft. Aber auch viele andere skan­di­navis­che Leck­ereien gibt es im Café Kanel, z.B. Blaubeer­marme­lade, Lakritzstreusel oder Elch­wurst.

Auch im Kiez kam das Café gut an und ist bei Bewohn­ern und Gästen gle­icher­maßen beliebt. Die Kinder mögen den Glas­füller beson­ders gern.

Infos
Name: Café Kanel
Adresse: Schiller­prom­e­nade 25 in Berlin-Neukölln
Web­site: auf Face­book
High­lights: täglich frische Zimtsch­neck­en, Glas­be­füller mit kosten­losem Wass­er
Weit­ere Nordis­che Cafés find­et ihr hier!

2 Kommentare

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