Ursa Minor

Für Fans des deutsch-schwedis­chen Singer/Songwriters Björn Klein­henz hat das Warten ein Ende: Nach vier­jähriger Pause über­raschte er im ver­gan­genen Monat bere­its mit ein­er kleinen Deutsch­land-Release-Tour. Seit ver­gan­genen Fre­itag ist das Album “Ursa Minor” endlich auch im (Online-)Plattenladen erhältlich und liefert den per­fek­ten Sound zur kalten Jahreszeit.

Frontcover_-_Ursa_Minor

Jump” eröffnet den Long­play­er “Ursa Minor” mit einem gefüh­lvollem, nach­den­klichen und schö­nen Arrange­ment aus rock­i­gen Gitar­ren­klän­gen und Geigen­be­gleitung. Zwei Titel später liefert “The Tree of Sad­ness”  som­mer­liche Jazzein­schläge. Die anfängliche Ruhe wird in jedem Cho­rus neu aufge­brochen und ver­mit­telt unter­schwellig ein Sehn­suchts­ge­fühl. Mys­tisch und geheimnisvoll geht es in “Demons” weit­er.  Das ein­drucksvolle Arrange­ment ähnelt stark dem eines Sound­tracks. “Before The Ride” hinge­gen bietet nicht nur einen eingängi­gen Refrain, son­dern auch einen hochw­er­ti­gen Mix aus Jazz und Indie-Rock. Neben dem Open­er ist der Song deshalb eines der bei­den High­lights. Ent­ge­gen aller Erwartun­gen singt Björn Klein­henz in “Tågeröt Struten” nicht auf Schwedisch, stellt dafür aber einen flot­ten, fröh­lichen Folk-Song auf die Beine.

Björn Klein­henz’ Album “Ursa Minor” ist ver­mut­lich eines der ehrlich­sten und authen­tis­chsten Plat­ten des Jahres. Während seine früheren Werke oft mit Kün­stlern wie Conor Oberst oder den Edi­tors ver­gle­ichen wur­den, bleibt hier das Stem­pelkissen zu. Klein­henz hat offen­bar den Weg zu seinem musikalis­chen Ich gefun­den. Darüber hin­aus liefert der Long­play­er eine Mis­chung aus Jazz, Pop, Folk und Indie-Rock, die niemals an Gefühl und Sou­veränität ver­liert.

Info:
: 20.11.2015
Label: Jel­ly­Fant Records
Laufzeit: 10 Songs, 43:48

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