281 Punkte für Dänemark

Eine Rückschau auf den gestrigen Eurovision Song Contest

Irgend­wann nach Mit­ter­nacht war es klar: Auch der 59. Euro­vi­sion Song Con­test wird im Nor­den stat­tfind­en – die dänis­che Elfe aus dem Wald holte sich mit ihrem Song „Only Teardrops“ den Sieg.

 

Der diesjährige ESC hat­te neben ein wenig guter Musik und viel Kuriosem und Unter­halt­samem wieder auch eine gehörige Por­tion an Licht- und Show­ef­fek­ten zu bieten. Manch­es war über­raschend und einiges auch nicht. Viele der Kom­po­si­tio­nen und Auftritte waren doch so wie man es vom ESC erwartet: viel Pathos, eingängige Melo­di­en, viele Tänz­er, möglichst viele Effek­te und entwed­er sehr viel nack­te Haut oder wal­lende Klei­der.

Während Däne­mark und Nor­we­gen die Schlager-Ehre der Nordeu­ropäer hoch hal­ten kon­nten, mussten sich Schwe­den, Island und Finn­land auf den hin­teren Rän­gen geschla­gen geben – wobei diese wirk­lich nicht die schlecht­esten Beiträge waren. Im Gegen­teil: für mich glänzte auch Eyþór Ingi Gunnlaugs­son, in dessen Song sich die Schön­heit des Isländis­chen offen­barte.

Bei Finn­lands schlechter Platzierung fragt man sich auch, ob der Song wirk­lich so viel schlechter war als andere oder ob es doch an der Intol­er­anz manch­er Zuschauer/Jurymitglieder lag, die den Kuss zweier Frauen für etwas Anstößiges hal­ten.

Mein per­sön­lich­es High­light des Abends war die Revuenum­mer der Mod­er­a­torin Petra Mede, bei der sie wirk­lich jedes Klis­chee ver­ar­beit­ete, das man über Schwe­den haben kann. Eini­gen Schwe­den blieb dabei aber wohl das Lachen im Halse steck­en.

 

Mit Emmelie De For­est hat auf jeden Fall ein­er der besseren Beiträge und eine junge sym­pa­this­che Sän­gerin gewon­nen. Tillykke Dan­mark!

 

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