Auch auf repeat hörbar

”We usu­al­ly say that a good song is a good song regard­less of style.”

Ver­gan­gene Woche erschien das zweite Stu­dioal­bum der Sigour­ney Weavers. Ihre Anfänge hat­te die Band aus Lud­vi­ka bere­its im Jahr 2008, als sich Lead­sänger Robert Jans­son und Schlagzeuger Peter Lars­son erst­mals zusam­men set­zten, um spaße­shal­ber ein biss­chen zu jam­men. Kurze Zeit später stießen Johan Hjelm mit Bass und Thomas Lil­jekvist mit Gitarre dazu. Bei der Suche nach einem Band­na­men schlug ein Fre­und lakonisch auf ein­er Par­ty vor, sie soll­ten sich doch ein­fach The Sigour­ney Weavers nen­nen und so war die Band geboren. Die Jungs spiel­ten erst­mals auf Fes­ti­vals, nah­men ein Demo auf und trat­en als Vor­band für The Sug­arplum Fairy in ganz Schwe­den auf. Erst 2011 kam Musik­lehrer Erik Arn­berg, der sowohl Trompete als auch Geige beherrscht, als let­ztes Band­mit­glied hinzu.

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Musikalisch wollen sich die fünf Schwe­den nicht fes­tle­gen und ihr Sound ist daher auch ein Mix aus Rock, Pop, Punk, Ska und Brit-Pop. Auf alle Fälle ener­getisch und ein­prägsam. Typ­isch schwedisch kön­nen die fünf natür­lich eine blendende musikalis­che Aus­bil­dung und ein gutes Gespür für Melo­di­en vor­weisen. So eröffnet „Block­buster“ mit dem rock­i­gen Titel „I’M On A Mis­sion“, der an The Ramones oder die frühen The Clash erin­nert und hohe Maßstäbe für den Rest des Albums set­zt. Es fol­gt die erste Sin­gleauskop­plung „Pas­sen­ger“, die im angenehmen Midtem­po das Schlagzeug in den 6802Vorder­grund stellt, während Sänger Robert von ver­loren­er Liebe singt. Die zwölf Lieder sind ins­ge­samt sehr abwech­lungsre­ich und keins gle­icht dem anderen. „Psy­cho“ spielt ger­adezu mit Dual­is­men: Die ein­töni­gen Stro­phen wer­den von einem volltöni­gen Refrain abgelöst, der die Instru­mente zur Gel­tung bringt, und auch Text und Gesang ste­hen im har­monis­chen Gegen­satz zueinan­der. In „Wilt­ed Flower“ eröffnet der Bass mit einem inter­es­san­ten Elek­tro-Beat und „In The City“ wech­selt das Tem­po zwis­chen Refrain und Stro­phe. Mit dem nach­den­klichen, fast melan­cholis­chen „Time Lapse“ find­et die Band einen schö­nen Abschluss für das Album.

Zusam­menge­fasst ist „Block­buster“ also ein abwech­slungsre­ich­es Album, das auch auf Repeat hör­bar ist.

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Info:
Kün­stler: The Sigour­ney Weavers
Album: Block­buster
Erschei­n­ungs­jahr: 2014
Rook­ie Records, 12 Songs

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