Im Kino: Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

von Chris­ti­an Blanck

Was machen, wenn der Buch­au­tor kei­nen neu­en Roman schreibt und das Publi­kum nach mehr ver­langt? Ein Dreh­buch schrei­ben und gleich ver­fil­men. Das haben Regis­seur Felix Hern­gren und sein Bru­der Max dann in Abstim­mung mit Autor Jonas Jonas­son gemacht. Her­aus­ge­kom­men ist die gran­dio­se Fort­set­zung des erfolg­rei­chen Buch- und Film­vor­gän­gers “Der Hun­dert­jäh­ri­ge, der aus dem Fens­ter stieg und ver­schwand”.

Erst ein Jahr ist ver­gan­gen seit Alan Karls­sons letz­tem Aben­teu­er. Er genießt auf Bali mit sei­nen Freun­den das Leben in vol­len Zügen, Pech nur, dass die 50 Mil­lio­nen inzwi­schen fast auf­ge­braucht sind. Da öff­nen sie auf sei­ner 101. Geburts­tags­fei­er eine Fla­sche lecke­re Volks­so­da. Die Brau­se ist die letz­te ihrer Art und eine geschmack­li­che Sen­sa­ti­on. Die Krea­ti­on stammt noch aus Alans Zeit als Gele­gen­heits­spi­on in der Bre­schnew, die die US-Vor­machts­stel­lung bei Soft­drinks bre­chen woll­te und Nixon alles tat, um dies zu ver­hin­dern.

Wäh­rend Ben­ny (David Wiberg) und sei­ne schwan­ge­re Freun­din Miri­am (Shi­ma Nia­va­ra­ni) zurück ins gelieb­te Mal­kö­ping rei­sen, um ihr Kind dort groß­zu­zie­hen, haben All­an (Robert Gustafs­son), Juli­us (Iwar Wik­lan­der), Ex Gangs­ter Pike (Jens Hul­ten) und Kapu­zi­ner­äff­chen Erlan­der ande­res vor: Sie wol­len nach Ber­lin und das Ori­gi­nal­re­zept der Limo­na­de wie­der­fin­den, um es dann in gro­ßem Stil zu ver­mark­ten. Da die vier aber alles ande­re als unauf­fäl­lig sind, wer­den sie schon bald ver­folgt: von einem Gangs­ter, der CIA und der Toch­ter eines rus­si­schen Spi­ons, die glaubt, All­an habe sie um das Rezept betro­gen und ihren Vater getö­tet.

Dies ist der Beginn einer rasan­ten, skur­ri­len Rei­se. Mit Witz, Charme, einer groß­ar­ti­gen Titel­mu­sik und vie­len aber­wit­zi­gen Aktio­nen jagen sie dem Rezept hin­ter­her und in den bril­lan­ten Rück­blen­den kom­men alle der Lösung des Rät­sels näher. Wer sich von dem durch­aus däm­li­chen Titel abhal­ten lässt, dem ent­geht ein wun­der­bar kurz­wei­li­ger Film, der nur weni­ge Län­gen hat. Sehr emp­feh­lens­wert!

GEWINNSPIEL:
Bes­ser Nord als nie! ver­lost zum Film­start ein Film­pa­ket mit jeweils 1 Film­pos­ter und 2 Kino­frei­kar­ten. Um zu gewin­nen, kom­men­tiert ein­fach bis heu­te 23.00h unter dem Arti­kel und nennt uns euren schwe­di­schen Lieb­lings­film! Viel Erfolg!

Info:
Der Hun­dert­ein­jäh­ri­ge, der die Rech­nung nicht bezahl­te und ver­schwand (Hund­ra­et­tå­rin­gen som smet från notan och förs­vann)
Regie: Felix Hern­gren, Mans Hern­gren
Mit: Robert Gustafs­son, Iwar Wik­lan­der, David Wiberg, Shi­ma Nia­va­ra­ni, Jens Hul­tén
Gen­re: Komö­die
Pro­duk­ti­ons­land: Schwe­den, 2016
Län­ge: 108 Minu­ten
derhunderteinjaehrige-film.de

Hier fin­det ihr die all­ge­mei­nen Teil­nah­me­be­din­gun­gen!

13 Kommentare

  1. Katharina

    Mein Lieb­lings­film aus Schwe­den ist immer noch “Sa som i him­me­len”. Wobei ich “Lat det rät­te kom­ma in” auch nicht schlecht fand 🙂

  2. Tuula Andersson

    Ein Mann namens Ove”, die Geschich­te hat mir als Buch und auch als Film sehr gut gefal­len.

  3. Der schwe­di­sche Vam­pir-Film “So fins­ter die Nacht”. Sehr atmo­sphä­risch und span­nend…

  4. Sumawuscha

    Ist zwar kein Film son­dern eine Serie: 100­Code. Die Schwe­den kön­nen es ein­fach 😉

  5. ich kann wirk­lich kei­nen spe­zi­el­len Film nen­nen, obwohl ich die Ver­fil­mung der Mil­le­ni­um-Tri­lo­gie extrem gut fand. Die Kri­mis im Fern­se­hen sind ein­fach immer toll. Es spie­len zwar immer die sel­ben Schau­spie­ler mit, aber die Sto­ries sind meis­tens rich­tig gut.

  6. Besser Nord als nie!

    Vie­len Dank an alle fürs Mit­ma­chen! Die Gewin­ne­rin wur­de von uns benach­rich­tigt. Viel Glück beim nächs­ten Mal! Bes­te Grü­ße, Jaa­na

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