Våffeldagen

Mikaela Vázquez Rico/imagebank.sweden.se

Davon dass die Schwe­den ihre Kaf­fee­zeit lie­ben, zeugt nicht nur das beson­de­re Wort fika. Auch  ihr Back­werk zele­brie­ren sie groß. So fin­det zu Beginn der Fas­ten­zeit der Fet­tis­dag statt und auch die Kanel­bul­le wird natio­nal gewür­digt. Und am 25. März fin­det jedes Jahr der offi­zi­el­le våf­felda­gen (Tag der Waf­fel) statt. Die­ser geht ursprüng­lich auf “Mariä Ver­kün­di­gung” zurück, was im Schwe­di­schen “vår­fru­da­gen” heißt und wor­aus im Lau­fe der Zeit der “våf­felda­gen” wur­de. Dass der Tag damit sei­nen christ­li­chen Ursprung ver­lor und dafür mehr in den All­tag über­ging, hält die Schwe­den nicht vom Fei­ern ab!

Schwe­di­sche Waf­feln wer­den in der Regel ohne Zucker gemacht und bekom­men so ihren  cha­rak­te­ris­ti­schen Geschmack. Tra­di­tio­nell wird die Waf­fel in Schwe­den mit sylt (Mar­me­la­de) und gräd­de (Schlag­sah­ne) ser­viert. Wir haben ein typi­sches, schwe­di­sches Waf­fel-Rezept für euch raus­ge­sucht (auch als vega­ne Vari­an­te):

Ihr braucht für den Teig:
– 3 klei­ne Tas­sen Milch (oder Soja­milch)
– 2 klei­ne Tas­sen Mehl
– 100 Gramm geschmol­ze­ne But­ter oder pflanz­li­che Butter/Margarine (z.B. Alsan)
– 1 TL Salz
– 1 TL Back­pul­ver

Und so wird’s gemacht:
Ein­fach alle Zuta­ten zu einem glat­ten Teig ver­mi­schen und in klei­nen Por­tio­nen auf das Waf­fel­ei­sen geben. Anschlie­ßend die fri­schen Waf­feln mit viel Mar­me­la­de, Schlag­sah­ne oder fri­schen Bee­ren bele­gen!

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Ihr habt auch Lust auf fika und wollt Gebäck aus dem Nor­den? In die­sen Nor­di­schen Cafés wer­det ihr fün­dig: Cafe Stock­holm, Café Valen­tin, Oslo Kaffebar, Café Kanel und Jää-äär!

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